Pro Berge

Meine Heimat

Dorfwettbewerb : "Unser Dorf hat Zukunft 2014"

Berge wurde wieder mit dem 4. Platz für vorbildliches bürgerschaftliches Engagement zur Erhaltung und Entwicklung von Dorf und Landschaft ausgezeichnet.  

Zusätzlich wurde der aktive Einsatz der Dorfgemeinschaft bei der Erstellung einer Verbindungsbrücke für Wanderer und Radfahrer im Rahmen der  Route „Steine und Mehr“ über die Pöppelsche ausgezeichnet.

 

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Wappen

 

 Berger-Wappen-klein

Am 21. Februar 1951 beschloss die Gemeindevertretung die Anschaffung eines Wappens. Das mit Urkunde vom 1. Oktober 1952 verliehene Wappen wird beschrieben: in Gold (Gelb) unter einem roten Sparren ein rotes Winkeleisen und ein roter Schlägel schräg gekreuzt. Sparren und Farben stehen für die Familie von Meschede, Schlägel und Winkeleisen für die Steinbruchindustrie.

Berge in der Geschichte

Nach der Ortschronik von Anröchte (erschienen 1993; Autor Dr. Müller, Staatsarchiv Mün­ster) geht die erste urkundliche Erwähnung der Ortschaft Berge in das Jahr 1216 zurück. Zitat: „In diesem Jahr tauschen die beiden Klöster Oerdingen (heute Lennestadt) und Rum­beck (heute Stadt Arnsberg) Ländereien ihrer Höfe in Berge und Sirenchusen (vermutlich das heutige Seringhausen) wegen ungünstiger Lage gegen Ländereien, die in ihrer Nach­barschaft liegen.“ 1302 überträgt Ritter Hermann von Plettenberg sein Recht an dem Hof Berge Kloster Oelinghausen. 1386 und 1424 sind die Herren von Meschede mit dem Hof in Berge belehnt.

 

Die Schreibweise des Namens Berge hat sich nach Dr. Müller in den vergangenen Jahr­hunderten nicht verändert. Wahrscheinlich hat aber der Name nichts mit einer Höhenlage zu tun, sondern mit dem Wort "bergen" in der Bedeutung "schützen".

 

Bis zur kommunalen Neuordnung im Jahr 1975 war Berge eine selbstständige Gemeinde im Amt Anröchte.

Heute ist Berge eine der zehn Ortschaften der seinerzeit neugebildeten Ge­meinde Anröchte.